Wissenschaftler haben eine Lichtquelle entwickelt, die mit der Sonne vergleichbar ist.

2026-01-25

Wichtigste Optimierungspfade und technische Details von QLED-Ultradünn-LED-Lampen


Diese in *ACS Applied Materials & Interfaces* veröffentlichte QLED-Technologie erzielt einen grundlegenden Durchbruch durch ihr ultradünnes Strukturdesign, das präzise auf das Sonnenspektrum abgestimmt ist und hohe Helligkeit bei niedriger Spannung ermöglicht. Der Optimierungsprozess konzentriert sich auf vier Kernaspekte: Quantenpunktsynthese, spektrale Anpassung, Gerätestruktur und Herstellungsprozess. Durch 26 Iterationen des Geräts konnten zentrale Herausforderungen wie spektrale Anpassung, Kontrolle des Stromverbrauchs und Helligkeitsstabilität schrittweise gelöst werden. Der genaue Optimierungspfad ist wie folgt:


I. Präzise Synthese und Modifizierung von Quantenpunkt-Materialsystemen


Als zentrale Leuchteinheit von QLEDs bestimmen Größe, Zusammensetzung und Oberflächenmodifikation der Quantenpunkte direkt die Lichtausbeute, die spektrale Reinheit und die Farbreinheit, weshalb dies der wichtigste Optimierungsschritt ist.


Gezielte Synthese von mehrfarbigen Quantenpunkten


Das Forschungsteam entwickelte gezielte Syntheseverfahren für vier Grundfarben-Quantenpunkte: rot, blau, grün und gelb.


Rote Quantenpunkte: Durch die Kontrolle der Kerngröße der Cadmiumselenid/Zinksulfid (CdSe/ZnS)-Kern-Schale-Struktur auf 6-8 nm und die Optimierung der Schalendicke auf 1-2 Einzelatomlagen wurde eine schmalbandige Emission von 620-650 nm (FWHM < 25 nm) erreicht, wodurch die Reinheit des roten Lichts und die Emissionsquantenausbeute (Zielwert über 95 %) verbessert wurden.


Blaue Quantenpunkte: Durch die Verwendung eines Indiumgalliumnitrid/Zinksulfid (InGaN/ZnS)-Systems wurde das Problem der Fluoreszenzlöschung herkömmlicher blauer Quantenpunkte gelöst, indem das Indium-Komponentenverhältnis (15%-20%) kontrolliert wurde. Dadurch konnte die Emissionswellenlänge bei 450-470 nm stabilisiert, die Halbwertsbreite (FWHM) der blauen Lichtemission reduziert und die Augenreizung minimiert werden.


Grüne Quantenpunkte: Mithilfe von Cadmium-Zink-Sulfid/Zink-Sulfid/… Zink-Sulfid (ZnCdSe/ZnS) besitzt eine Kern-Schale-Struktur. Ein optimiertes Zink-Cadmium-Verhältnis (Zn:Cd = 7:3) fixiert die Emissionswellenlänge im Bereich von 520–540 nm und erhöht so die Farbsättigung des grünen Lichts. Gelbe Quantenpunkte: Eine innovative Kompositstruktur aus roten und grünen Quantenpunkten kommt zum Einsatz. Durch Anpassung des Molverhältnisses von roten und grünen Quantenpunkten (1:3 bis 1:5) wird eine präzise gelbe Emission im Bereich von 580–600 nm erzielt, wodurch die geringe Lichtausbeute einzelner gelber Quantenpunkte vermieden wird.


Verfeinerte Modifizierung von Zinksulfidbeschichtungen


Um den durch Oberflächendefekte in Quantenpunkten verursachten Energieverlust zu beheben, überzog das Team alle vier Arten von Quantenpunktoberflächen mit ultradünnen Zinksulfid (ZnS)-Schichten:

Sie optimierten die Abscheidungstemperatur (180-220℃) und die Tropfgeschwindigkeit des Vorläufers (0,5-1 mL/h), um eine gleichmäßige Monoschicht aus ZnS (ca. 0,5 nm dick) zu bilden, die die Oberflächendefekte der Quantenpunkte vollständig bedeckte;


Durch den Vergleich der Leistungsfähigkeit verschiedener Beschichtungsdicken ermittelten sie schließlich ein Modifizierungsschema aus dünner Beschichtung und hoher Kristallinität, welches den Quenching-Effekt der Beschichtung auf die Lumineszenz der Quantenpunkte reduziert und gleichzeitig die chemische Stabilität und die Elektronentransporteffizienz der Quantenpunkte verbessert.


II. Präzise Steuerung der solaren Spektralverhältnisse


Das Hauptziel von QLEDs ist die Nachbildung des Sonnenspektrums, wobei der Schlüssel in der Optimierung des Molverhältnisses der vier Farbquantenpunkte liegt, welches der entscheidende Faktor für die spektrale Anpassung ist.


Etablierung des spektralen Anpassungsmodells: Auf Basis von AM1.5G-Standard-Sonnenspektraldaten erstellte das Team ein spektrales Anpassungsmodell, wobei die spektrale Ähnlichkeit (korrelierte Farbtemperatur CCT≈5500K, Farbwiedergabeindex CRI≥98) als zentraler Optimierungsindex verwendet wurde, und konstruierte Anpassungsfunktionen zwischen der Lumineszenzintensität von vier Quantenpunkten und den entsprechenden Bändern des Sonnenspektrums.


Die 26. Version der Farbverhältnis-Iteration des Geräts:


Unter Verwendung des Molverhältnisses von "red:blau:grün:gelb" als Optimierungsvariable wurde ein gradientenbasiertes iteratives Testverfahren durchgeführt. In jeder Iteration wurde das Verhältnis um 5–10 % optimiert, wodurch sich das ideale Sonnenspektrum schrittweise annäherte.


Erste Version: Bei Verwendung des Verhältnisses herkömmlicher Anzeigegeräte (rot:blau:grün:gelb = 2:3:3:2) betrug die spektrale Ähnlichkeit nur 82 %, wobei der Anteil an blauem Licht übermäßig hoch war (die Lichtstärke des blauen Lichtbandes überstieg das Sonnenspektrum um 15 %).


Zwischeniteration: Durch schrittweises Reduzieren des Anteils blauer Quantenpunkte und Erhöhen des Anteils roter Quantenpunkte, wobei das Verhältnis auf rot:blau:grün:gelb = 4:1:2:3 angepasst wurde, verbesserte sich die spektrale Ähnlichkeit auf 92 %, aber der Rotlichtton war zu dunkel;


Optimierte Endversion: Durch die Feinabstimmung der Farbanteile (Rot:Blau:Grün:Gelb = 4,2:0,8:2,1:2,9) wurde eine spektrale Ähnlichkeit von 96 % erreicht. Rot ist die dominierende Farbe (Rotanteil ca. 45 %), und der Blauanteil ist auf einen Bruchteil des Sonnenspektrums reduziert. Innerhalb von 5 % wird der übermäßige Blauanteil herkömmlicher LEDs vermieden. Gleichzeitig wird eine Farbtemperatur nahe dem natürlichen Sonnenlicht (CCT = 5400 ± 100 K) und ein Farbwiedergabeindex (CRI) von über 98 erreicht, womit herkömmliche Beleuchtungsgeräte (CRI von LEDs meist 80–90) deutlich übertroffen werden.


III. Design ultradünner und hocheffizienter Gerätestrukturen


Die extrem dünne Struktur von QLEDs ist nicht nur ein bahnbrechender Formschritt, sondern auch der Schlüssel zu höherer Energieeffizienz und geringerer Betriebsspannung. Dem Team gelang eine doppelte Optimierung von Leistung und Form durch die verfeinerte Abscheidung und Kombination von Mehrschichtstrukturen.


Optimierung der Substrat- und Funktionsschichtauswahl


Als Substrat dient ein Indiumzinnoxid (ITO)-Glassubstrat. Die Ladungsträgerkonzentration (5 × 10²⁰ cm⁻³) und der Flächenwiderstand (15 Ω/□) der ITO-Schicht werden mittels Magnetron-Sputtern optimiert. Dadurch werden die Leitfähigkeit und die Transmission des Substrats (Transmissionsgrad ≥ 95 %) verbessert, während gleichzeitig der Grenzflächenwiderstand zwischen Substrat und Funktionsschicht reduziert wird.


Elektronentransportschicht: Anstelle herkömmlicher anorganischer Oxide (wie TiO₂) wird ein Metalloxid mit hoher Ladungsträgermobilität (wie ZnO:Al, AZO) verwendet. Eine ultradünne Schicht mit einer Dicke von 5–10 nm wird mittels Atomlagenabscheidung (ALD) hergestellt, um die Elektronentransporteffizienz zu verbessern und die Ladungsansammlung an der Grenzfläche zu reduzieren.


Lochtransportschicht: Es wird ein leitfähiges Polymer-Kompositsystem (z. B. PEDOT:PSS/Polytriphenylamin, PTPA) verwendet. Die Polymerdotierungskonzentration wird optimiert (5–8 %), wodurch die Lochmobilität auf über 10⁻³ cm²/(V·s) erhöht und gleichzeitig die Dicke der Lochtransportschicht auf 8–12 nm reduziert wird, wodurch die Lichtabsorptionsverluste minimiert werden.


Optimierung des Abscheidungsprozesses für ultradünne Mehrschichtstrukturen


Dem Team gelang die nanometergenaue Abscheidung von Quantenpunkt- und Transportschichten durch ein kombiniertes Spin-Coating-Tempering-Sputtering-Verfahren:


Quantenpunkt-Emissionsschicht: Durch Spin-Coating mit einer kontrollierten Rotationsgeschwindigkeit von 3000-4000 U/min und einer Spin-Coating-Zeit von 30-60 s, kombiniert mit Niedertemperaturglühen (120-150℃, 10-15 min), wurde ein gleichmäßiger und dichter dünner Quantenpunktfilm mit einer auf 20-30 nm kontrollierten Enddicke gebildet, wodurch die Grundlage für die ultradünne QLED-Form geschaffen wurde;


Optimierung der Gesamtstruktur: Durch den Vergleich der Leistungsfähigkeit von ein- und mehrlagigen Quantenpunktstrukturen wurde schließlich eine gestapelte Struktur aus einer roten/grünen/gelben Quantenpunktschicht und einer blauen Quantenpunktschicht ermittelt. Durch die Isolation der Abstandsschicht (Dicke < 5 nm) wird eine Übersprechung der Energie zwischen verschiedenfarbigen Quantenpunkten vermieden, während die Gesamtdicke des Bauelements auf wenige zehn Nanometer (Dicke der Kernstruktur ≤ 50 nm) begrenzt wird – deutlich geringer als bei herkömmlichen LEDs (Mikrometerbereich).


IV. Optimierung der Ansteuerleistung und Energieeffizienz Niedrige Spannung, hohe Helligkeit und geringer Stromverbrauch sind zentrale Anwendungsmerkmale für QLEDs. Das Team führte gezielte Optimierungen durch, die sich auf Ansteuerspannung, Helligkeit und Energieeffizienz konzentrierten:


Präzise Steuerung der Ansteuerspannung


Optimierung der Anpassung der Energieniveaus an die Grenzflächen für jede Funktionsschicht: Durch die Kontrolle der Austrittsarbeit der Elektronentransportschicht (4,0-4,2 eV) und des Leitungsbandenergieniveaus des Quantenpunkts (3,8-4,0 eV) sowie des Valenzbandenergieniveaus der Lochtransportschicht (5,0-5,2 eV) und des Valenzbandenergieniveaus des Quantenpunkts (5,3-5,5 eV) werden eine effiziente Ladungsträgerinjektion und -rekombination erreicht und die Ladungsträgerinjektionsbarriere reduziert.


Leistungsvergleich bei unterschiedlichen Spannungsgradienten: Ausgehend von 5 V wurde die Spannung schrittweise erhöht und die Helligkeitsänderungen aufgezeichnet. Es zeigte sich, dass die Helligkeit des Bauelements bei einer Spannung von 11,5 V ihre Sättigung erreichte (Spitzenhelligkeit ≥ 100.000 cd/m², deutlich über den 10.000–50.000 cd/m² herkömmlicher LEDs) und kein nennenswerter Helligkeitsabfall auftrat. Daher wurde 11,5 V als optimale Spannung festgelegt. Durch die Optimierung der Ansteuerspannung wurde ein Durchbruch bei niedriger Spannung und hoher Helligkeit erzielt.


Ausgewogene Optimierung von Energieeffizienz und Stabilität


Optimierung der Energieeffizienz: Anhand der Lichtausbeute (lm/W) als Indikator konnte die Lichtausbeute von QLEDs durch Optimierung der Lichtquantenausbeute (Zielwert ≥ 90 %) und der Ladungsträgerinjektionseffizienz (Zielwert ≥ 95 %) der Quantenpunkte auf über 150 lm/W gesteigert werden. Dies stellt eine signifikante Verbesserung der Energieeffizienz gegenüber herkömmlichen Glühlampen (15 lm/W) und herkömmlichen LEDs (100 lm/W) dar.


Stabilitätsoptimierung: Um die Probleme der leichten Oxidation und der Wasser-/Sauerstoffkorrosion von Quantenpunkten zu beheben, wurde ein ultradünner Polyimid-(PI)-Schutzfilm auf die Oberfläche des Bauelements aufgebracht. Gleichzeitig wurde der Verkapselungsprozess optimiert (Vakuumverkapselung, Wasser-/Sauerstoffdurchlässigkeit <10⁻³ g/(m²·Tag)), wodurch die T95-Lebensdauer (Zeit bis zum Abfall der Helligkeit auf 95 % des Anfangswerts) des Bauelements auf über 5000 Stunden erhöht wurde und somit die praktischen Anwendungsanforderungen für Beleuchtungsgeräte erfüllt werden.


Iterative Optimierung mehrerer Versionen: Bei Geräten der Version 26 wurde die Helligkeitsabnahmerate von Geräten mit unterschiedlichen Verhältnissen und Strukturen nach 1000 Stunden Dauerbetrieb getestet. Aus 10 % der Versionen wurde schließlich die optimale Lösung mit hoher Helligkeit, niedrigem Stromverbrauch und langer Lebensdauer ausgewählt.


Optimierungsergebnisse und Anwendungsmöglichkeiten

Durch die oben beschriebene mehrdimensionale und mehrstufige Optimierung wurden bei der ultradünnen QLED-LED-Leuchte schließlich drei zentrale Durchbrüche erzielt:


Leistungskennzahlen: Maximale Helligkeit (≥100000cd/m²) bei einer niedrigen Spannung von 11,5 V, spektrale Ähnlichkeit von 96 %, Farbwiedergabeindex (CRI) ≥98, extrem niedriger Blaulichtanteil, Energieeffizienz ≥150 lm/W und eine Gesamtdicke von nur wenigen zehn Nanometern;


Anwendungsszenarien: Es kann nicht nur herkömmliche Beleuchtungseinrichtungen ersetzen, um augenschonendes natürliches Licht zu erzeugen, sondern es kann auch auf flexible Displays (kompatibel mit flexiblen Substraten), Gartenbaubeleuchtung (präzise Steuerung des Spektrums zur Förderung der Pflanzenphotosynthese) und Gesundheits- und medizinische Beleuchtung (Anpassung des Spektrums an die menschlichen Bedürfnisse) ausgeweitet werden;


Industrialisierungspotenzial: Die verwendeten Quantenpunktsynthese- und Ultradünnschichtabscheidungsverfahren sind Erweiterungen bestehender Halbleiterprozesse, die keine teure Produktionsausrüstung erfordern und für die Massenproduktion im großen Maßstab geeignet sind. Dies dürfte die Beleuchtungs- und Displayindustrie in Richtung natürlicherer, augenschonenderer und flexiblerer Verbesserungen treiben.


Die Kernlogik dieser Optimierung besteht darin, die Anpassung an das Sonnenspektrum als zentrales Ziel zu verfolgen und vier wichtige Faktoren zu verknüpfen: Quantenpunktmaterialien, Spektralverhältnis, Gerätestruktur und Ansteuerleistung. Durch iteratives Ausprobieren und präzise Parameterkontrolle werden die Schwächen herkömmlicher LEDs wie das unnatürliche Spektrum, der hohe Blaulichtanteil und die hohe Ansteuerspannung behoben. Dies bietet einen reproduzierbaren technischen Weg für den revolutionären Durchbruch ultradünner LEDs.


Holen Sie sich den aktuellen Preis? Wir werden so schnell wie möglich antworten (innerhalb von 12 Stunden)